Uni untersucht Einfluss der Rechtsextremen (Sächsische Zeitung, 04.11.2008)
Landkreis/Dresden
Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden sagen, dass die rechtsextreme Partei NPD im Altkreis Riesa-Großenhain in den vergangenen zwei Jahren deutlich aktiver war als im Altkreis Meißen.
In der Studie „Miteinander leben in Coswig, Moritzburg und Radeburg“ heißt es, die Partei habe versucht, über Sportvereine und den Jugendclub Lichtensee Fuß zu fassen. Auch wenn dem Verfassungsschutz keine Erkenntnisse über das Einsickern von NPD-Sympathisanten in Bürgerinitiativen und Vereinen vorliegen würden.
Die Untersuchung des Lehrstuhls für Methoden der empirischen Sozialforschung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ gefördert. Die Ergebnisse will der Lokale Aktionsplan Coswig-Moritzburg-Radeburg im Wahljahr 2009 nutzen und Aufklärungsarbeit leisten, vor allem bei Jugendlichen. (sr)
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