Döner-Überfall: Angeklagter legt Teilgeständnis ab (SäZ, 29.01.2009)
Dresden. Im Prozess um ausländerfeindliche Angriffe auf türkische Lokale in Dresden während der Fußball-EM hat der Angeklagte ein Teilgeständnis abgelegt.
Willy K. (21) räumte gestern vor dem Landgericht ein, zu der Tat aufgerufen zu haben. Er bestritt aber, selbst an den Attacken beteiligt gewesen zu sein. Es sei „nur“ beabsichtigt gewesen, gegen türkische Jugendliche vorzugehen, die zuvor vor Diskos Ärger gemacht haben sollen. „Wir wollten ein Exempel statuieren“, sagte K, der als Türsteher gearbeitet hatte.
Im Juni 2008 hatten bis zu 50Maskierte mehrere Döner-Lokale im Szeneviertel Neustadt demoliert. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Willy K. ist als rechtsextremer Schläger vorbestraft. Das Urteil soll im Februar fallen. (lr)
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