Bloß keine Vorurteile, (SäZ 3. September 2008)
Von Franziska Sommer
Sechs junge Mädchen haben im Rahmen eines Projekts einen Film über Migration und Intoleranz in der Stadt gemacht.
Im Rahmen des Xenos-Projektes „Ausbildungswerkstatt Europa für Migranten“ beim Christlichen Jugenddorfwerk Jugendmigrationsdienst Pirna beschäftigen sich derzeit sechs junge Mädchen mit dem Thema Migration und Vorurteile in Pirna.
Herausgekommen ist dabei ein Kurzfilm der besonderen Art. Er trägt den Titel: „Du Schwarz – ich weiß. Ein Filmprojekt über Migration und Vorurteile in Pirna.“
Das Ziel von Lidia und Olga Krasowski, Jenny Kaiser, Tatjana Begert, Lisa Uhlmann und Ellen Fechle war es, die Befangenheit der Menschen gegenüber Leuten aus anderen Ländern abzubauen. Dafür wurden verschiedenste Menschen aus drei Generationen auf der Straße angesprochen und interviewt. Dabei blieben die Teilnehmer immer anonym, um auch wirklich offene und ehrliche Antworten zu erhalten.
In einem Zeitraum von zwei Monaten entstand dann ein Kurzfilm, der am 16. September, um 17 Uhr, im Ratssaal des Pirnaer Rathauses Premiere feiert. Dazu lädt der Jugendmigrationsdienst alle Interessierte herzlich ein.
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